kritiken
Carmen Bayerische Staatsoper Oktober 2011
.......Gebremster Applaus daher für die Kasarova, während Aga Mikolaj für die mütterlichen Seelentöne ihrer Micaela heftig gefeiert wurde. Münchner Merkur 11.10.2011 (Markus Thiel)
Konzert in Bergen (Norwegen) September 2011
Konsertens desiderte høydepunkt var Karol Szymanowskis «Kjærlig hetssanger» opus 26 med tekst av den berØmte persiske poeten Hafez.
Med forbilledlig instrumentasjon og overraskende dramaturgi er dette stor komposisjonskunst i overgangen fra den senromantiske stil og efter følgende mer moderne retninger. Solist Aga Mikolai var et ypperlig valg, og med sin følsomme og vakre sopranstemme formidlet hun de per siske eventyrfortellingene med ut søkt eleganse og sjarm.Der Höhepunkt des Konzertes waren Karol Szymanowki´s "Hafis Liebeslieder". .....
Solistin Aga Mikolaj war eine brillante Wahl. Mit ihrer weichen sensiblen Sopranstimme sang sie die Persischen Märchenlieder mit großem Charme und Eleganz.Carmen, Bayerische Staatsoper
Micaela zieht der Carmen davon
Was selten vorkommt und in der Phonezahl deutlich vom Publikum honoriert wurde: Die Michaela war die Stimme des Abends. Die Polin Aga Mikolaj verfügt über einen klaren, großen Sopran von Wärme und Schmelz, vor allem aber von Kultur - eine Freude. Beate Kayser TZ München 4.02.2011
"..Großer Jubel, eh klar, auch für die herzlich-warme, mit enormen Verve und leuchtender Stimme ausgestattete Aga Mikolaj als Micaela.. Egbert Tholl - Süddeutsche Zeitung 4.02.2011


Falstaff, Monte Carlo (Wiener Zeitung 23.3.2010)
Das "Who is Who" der Sänger
Bryn Terfel ist seit der Staatsopernpremiere 2003 zu einem grandiosen Sir John Falstaff gereift. Mit seiner Bühnenautorität füllt er die verschiedenen Facetten des Charakters aus und schöpft stimmlich aus dem Vollen. Auch der Rest des Ensembles kann sich hören lassen, vor allem Aga Mikolaj als Alice mit geschmeidigem Sopran und Fabio Capitanucci als ausdrucksstarker und gehörnter Ford.
Don Giovanni, Mai 2009 Maifestspiele Wiesbaden (Wiesbadener Tagblatt, 30.5.2009, Volker Milch)
...das schwache Geschlecht triumphierte an diesem Abend aber vor allem in der Figur der Donna Elvira über das potente männlich Prinzip. Zum bewegenden Höhepunkt wurde Aga Mikolajs Interpretation der großen Arie "Mi tradi quell`alma ingrata". Große Oper geht in solchen Momenten auch ohne große Häuser aus Wien, London oder Mailand....
Don Giovanni, Mai 2009 Maifestspiele Wiesbaden (Taunus Zeitung, Mai 2009, Daniel Hinsack)
...Mitreißend und mit makelloser, farblich brillanter Höhe begeistert Aga Mikolaj als Donna Elvira...
Berliner Staatsoper (Unter den Linden) 15.03.2009 Don Giovanni
PETER MUSSBACHs triste, von ALEXANDER KOPPELMANN duster beleuchtete Inszenierung von Mozarts DON GIOVANNI kann beim Publikum nur im Fall von interessanten Besetzungen Interesse erwecken – wie in einer Serie im März, als der junge Pultstar GUSTAVO DUDAMEL die Staatskapelle Berlin leitete und eine pulsierend-vitale, orchestral spannende Aufführung garantierte. Höchst geschärft schon die Ouvertüre, die auf einen mitreißenden Abend einstimmte, der bei allen interessant herausgearbeiteten Details stets den großen Bogen und dramatischen Atem des Werkes wahrte.
Zum anderen war man gespannt auf das Staatsopern-Debüt von AGA MIKOLAJ in ihrer Paraderolle der Donna Elvira. Der polnischen Sopranistin gebührte mit Abstand die vokale Krone des Abends. Sie fügte sich problemlos in die Inszenierung ein und sorgte in ihren Szenen für besondere Spannung. Sogleich der erregte, energische Auftritt ("Ah, che mi dice mai") spiegelte plastisch die Situation der verlassenen, sich aber mit ihrem Los nicht abfindenden Frau wider. Mit ihrem nobel timbrierten Sopran und dem kultivierten Vortrag bot sie eine Interpretation von höchstem Niveau, die in der mit reichem Farbspektrum und leidenschaftlichem Ausdruck gestalteten großen Arie "Mi tradì" gipfelte.
Dieses Niveau erreichte keiner der übrigen Mitwirkenden. ANDREA CONCETTI war zwar ein jugendlicher Titelheld, doch mangelte es ihm an Aura und Persönlichkeit. Auch stimmlich besaß er nicht das Format für diese Partie; mit nasalem Timbre und durchgängig trüber Tongebung war er in vielen Momenten überfordert. ANNA SAMUIL als Donna Anna ließ in der ersten Arie im forte spröde und in der Höhe grelle Töne hören. Besser gelang ihr die lyrische Linie im "Non mi dir", dessen virtuosem Schlussteil sie gleichfalls gerecht wurde. Einen schöntimbrierten, männlichen Tenor mit sensiblen piani setzte TOMISLAV MUZEK für den Don Ottavio ein, offenbarte in seinen beiden Soli jedoch deutliche technische Probleme. Eine starke Bühnenpräsenz besitzt HANNO MÜLLER-BRACHMANN, doch klingt seine kraftvolle Stimme inzwischen sehr stark aufgerauht. Ein jugendlich-flottes Paar waren SYLVIA SCHWARTZ als Zerlina (sehr delikat ihr "Vedrai carino") und ARTTU KATAJA als Masetto; mit profundem Bass sang ANDREAS BAUER den Commendatore.
Bernd Hoppe
Elvira, eindrücklich und glasklar gesungen von Aga Mikolaj, wurde zum Mittel und Spiegelpunkt des Dramas: sie trägt nicht die äußeren Konflikte von Betrug und Rache, sondern die Inneren von Verachtung und Mitleid in sich aus. Mikolaj wurde auch stimmlich immer mehr zum Brennpunkt.
www.klassik.com (http://magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm?task=review&PID=2061)
Hessisches Staatstheater Wiesbaden Don Giovanni (Frankfurter Rundschau 8.9.2008)
Eine Klasse für sich war Aga Mikolaj, die der Donna Elvira (mal Flintenweib zu Ross, mal Heroine, mal Madonnenfigur) einen jedes Mal eigens eingefärbten Ausdruck verlieh. Aga Mikolajs Sopran ist fest ohne Härte, wandelbar, keinesfalls zu leicht für die Rolle und dennoch jugendlich - ihre Mentorin Elisabeth Schwarzkopf hatte es ihr wenige Monate vor ihrem Tod schriftlich gegeben: "Frau Mikolaj besitzt eine der schönsten Sopranstimmen unserer Zeit", und sie schrieb von "würdiger Nachfolgerin". Große Worte, aber nicht maßlos gewählt.
Hessisches Staatstheater Wiesbaden Don Giovanni (Wiesbadener Kurier 8.9.2008)
.....entwickelt sich die Donna Elvira der Aga Mikolaj vom Flintenweib, das nach Rache dürstet, zur großen Tragödin im schneeweißen Prachtkleid. Die große Szene der Verlassenen wird im zweiten Akt zum vokalen Höhepunkt eines Abends.......Hessisches Staatstheater Wiesbaden Don Giovanni (Operapoint: www.operapoint.com)
.....und Aga Mikolajs schauspielerische Leistung bei ihrer Arie Mi tradi ist herausragend. Obwohl sie sich nicht von der Stelle bewegt, überträgt sie die Zerrissenheit der Donna Elvira zwischen Liebe und Verachtung, zwischen Haß und Mitleid, fesseln auf das Publikum.
Monte Carlo Opera Don Giovanni (Sanremo News, 26. 02. 2008)
… Aga Mikolaj che si è imposta per voce e personalità con la sua Donna Elvira…
(... und Aga Mikolaj als Donna Elvira, die sich mit ihrer Stimme und Persönlichkeit durchsetzte...)
Monte Carlo Opera Don Giovanni (Les Echos, 29. 02. 2008)
…l’Elvira vibrante, à l’émission d’une sûreté irreproachable, d’Aga Mikolaj…
( ... und eine vitale Elvira mit der absolut makellosen vokalen Emmission der Aga Mikolaj...)
Monte Carlo Opera Don Giovanni (Opera, 29. 02. 2008)
…la Donna Elvira ardente d’aga Mikolaj, une jeune soprano polonaise don’t on n’a pas fini de parler…
(... und der leidenschaftlichen
Elvira von Aga Mikolaj, der jungen polnischen
Sopranistin, über die das Publikum noch immer spricht....)
Glyndebourne Opera, Cosi fan tutte 11/2006 (Opera News December 2006, Hugh Canning)
Aga Mikolaj, a Polish soprano already launched on a glittering career in Munich, is a touching, vocally radiant Fiordiligi. ....she is a musician through and through: both arias were exquisitely phrased and duly stopped the show.
There are excellent singing performances all-round, especially from Aga Mikolaj as Fiordiligi.
Cosi fan tutte, Sadlers Wells Opera London (The Observer 12/2006, Anthony Holden)
…that sat well alongside the earnestness of Aga Mikolaj's beautifully sung Fiordiligi.
Die Zauberflöte, Oper Essen 17.12.2003 (OMM Online Musik Magazin)
Berückend schön dagegen Aga Mikolaj als lyrische, dennoch kraftvolle Pamina.
Carmen, Volksoper Wien (Der neue Merker)
Umjubelt wurde auch Aga Mikolaj in der (dankbaren) Rolle der Micaela.
Konzert in Chicago, Symphony Hall 2005 (Chicago Tribune, John von Rhein 01/2005)
Four arias and a duet from the Franz Lehar operettas Giuditta, The Czarevitch, The Merry Widow and The Land of Smiles enlisted the talents of the experienced opera and operetta singers Aga Mikolaj, soprano, and Thomas Sigwald, tenor. Mikolaj came off the best, her rich, pliant voice enhancing Lehars Vilja and the Czardas from Johann Strauss Die Fledermaus like dollops of whipped cream atop Sacher torte. The Polish soprano is an artist we need to hear again.
Die Zauberflöte, Oper Essen (NRZ 26.10.2003, Johannes K. Glauber)
An der Spitze des Ensembles: Aga Mikolaj. Sie bot als Pamina eine singuläre Leistung, war anmutig in der Erscheinung und leuchtend in der Stimme. Ihre Arie "Ach ich fühl´s" wurde zum Ausdruck menschlicher Verzweiflung schlechthin.
Die Zauberflöte, Opera de Paris (Concerto Net.com 24.06.2004, Manon Audouin)
Les trois dames sont excellentes et elles ont des timbres bien différenciés, riches et fournis. La première dame, Aga Mikolaj, apporte une couleur plus lumineuse à l’ensemble avec ses aigus brillants, la deuxième, chantée par une Karine Deshayes royale, confère une profondeur douce et résonnante tandis que Ursula Hesse von den Steinen, en troisième dame, soutient le trio avec son grave profond et velouté.
L´Incoronazione di Poppea, Bayerische Staatsoper München (Zeitung München, Dorothea Hußlein)
Besonders glänzten Aga Mikolaj (Drusilla) sowie Anna Catarina Antonacci ........
Orpheus & Eurydice, Bayerische Staatsoper, München (Abendzeitung 26/27.11.2005 , Robert Braunmüller)
..“Ohne Einschränkungen überzeugend: Die polnische Sopranistin Aga Mikolaj in der kurzen Rolle der Eurydice mit einer bewegenden Arie „Fortune ennemie“.
Carmen, Oper Essen (www.Opernnetz.de Jannuar 2006)
..Gesanglicher Höhepunkt des Abends jedoch Aga Mikolaj als Micaela: Mit unschuldig anmutender Reinheit scheint ihr Sopran im Raum zu schweben, schimmert anrührend vor verletzlicher Emotionalität und sorgt für Gänsehaut-Effekte..
Aga Mikolajs CD mit FRANZ SCHUBERT: Der vierjährige Posten & Die Zwillingsbrüder

Review by Stephen Eddins
Franz Schubert never achieved the success as a composer for the stage that the aspired to, and even since his genius has been fully recognized, his dramatic works have not found their way into the repertoire. This is due not so much to the quality of the music, which is often very high, but to the fact that Schubert devoted himself to a form, the Singspiel, that wasn't quite an opera, but a play with interpolated musical numbers, that fell quickly out of style, and has never made a popular comeback. Several Mozart Singspiele, particularly Die Entführung aus dem Serail and Die Zauberflöte have remained in the repertoire due to the large percentage of musical numbers they contain, their dramatic appeal, and their extraordinary music, criteria that Schubert's work doesn't meet. It's good, though, to have excellent recordings such as this one, to allow listeners to become familiar with the composer's neglected dramatic work. The music is very much in the Classical style, with a strong Mozartian flavor. Schubert's contemporaries found this music too serious for the light subject matter, but to modern ears it seems delightfully elegant, and often playful. The overtures to these short works are particularly attractive, and certainly merit consideration for inclusion in orchestral concerts. Schubert's vocal writing is, as would be expected, masterful and gratifying. The pieces receive crisp, spirited performances by Christoph Spering, conducting Chorus Musicus Köln and Das Neue Orchester, who sing and play with the care and energy to present these pieces in the best possible light. The vocal soloists are consistently fine. Soprano Aga Mikolaj and tenor Andreas Karasiak are especially persuasive, and Mikolaj's silvery tone and security in the stratospheric reaches of her role are impressive. Phoenix's sound is clean, bright and vibrant. The CD should be of strong interest to any Schubert fan and anyone intrigued by operatic literature from off the beaten path
empfehlungen
Ich habe Frau Aga Mikolaj im Jahre 2001 kennen gelernt, kurz danach wurde sie an die Bayerische Staatsoper engagiert und wir haben seither alle ihre Rollen wie Pamina, Figaro Gräfin, Donna Elvira, Gretel, Ännchen, Micaela, Eva…..sowie ihr Konzert Repertoire zusammen überarbeitet.
Die Arbeit mit Frau Mikolaj bereitet mir Freude, denn Sie ist eine ganz außerordentlich begabte junge Sängerin.
Frau Mikolaj besitzt eine der schönsten Sopranstimmen unserer Zeit.
Der Klang Ihrer Stimme geht zu Herzen, denn sie verbindet die „Schönheit des Klanges“ mit der erforderlichen "Tiefe des Ausdrucks".
Auch bringt sie die geforderte Verantwortung für die Kunst und Ernsthaftigkeit für ihre Rollen mit.
Frau Aga Mikolaj setzt unsere Tradition und Schönheit des Klanges mit dem vom Komponisten geforderten Ausdruck für die Situation in allerbester Weise fort.
Sie ist in ihrer Generation eine würdige Nachfolgerin und ich kann ihr Talent wärmstens empfehlen.
Aga Mikolaj ist eine ausgezeichnete Sängerin, die an der Bayerischen Staatsoper gerade erst unter meiner Leitung als Sopran Solistin in Moses & Aron sowie auch als Marzelline in Fidelio brilliert hat. Sie besitzt eine sehr schöne Stimmfarbe, ist höchst musikalisch und hat eine starke Bühnenpräsenz.
Ich bin sicher, Frau Mikolaj steht am Anfang einer großen Karriere und ich wünsche ihr von Herzen alles Gute.